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Wo Ingenieure am besten verdienen

Wo Ingenieure am besten verdienen

Artikel aus der SZ von Birgit Huber

Trotz internationaler Verflechtung ist die Bezahlung von Ingenieurgehältern weltweit sehr unterschiedlich: Je weiter man sich von den Industrienationen Richtung Schwellen- oder Niedriglohnländer bewegt, desto größer wird diese Kluft. Das sind nach wie vor die Spielregeln der globalisierten Arbeitswelt.

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Doch wie sehen die Unterschiede in den Industrienationen aus? Deutsche Ingenieure zählen nach den britischen, amerikanischen, schweizerischen und kanadischen weltweit zu den bestbezahlten, auch wenn die Gehälter nicht einheitlich sind und von Faktoren wie Branche, Unternehmensgröße sowie Qualifikation und Berufserfahrung abhängen. "Das schwankt schon bei Einsteigern. Absolventen mit Universitätsabschluss verdienen jährlich zwischen 34.000 und 42.000 Euro, mit Fachhochschulabschluss zwischen 33.000 und 39.000 Euro", sagt Alexander von Preen, Geschäftsführer der Gummersbacher Managementberatung Kienbaum, der europäische und internationale Unternehmen in der Vergütungsgestaltung berät.

Erfahrene Projektmanager erhalten nach Berechnungen des Vereins deutscher Ingenieure (VDI) im Durchschnitt 58.000 Euro, Teamleiter 60.000, Abteilungsleiter 66.000 und Bereichsleiter 75.000 Euro, wobei die Gehälter im Baugewerbe (Sachbearbeiter 36.000 Euro; Abteilungsleiter 58.350 Euro) wesentlich geringer sind als in der Fahrzeugbau- oder Chemiebranche (Sachbearbeiter 46.600, Abteilungsleiter 72.500 Euro).

Österreichische, französische, italienische, niederländische und skandinavische Unternehmen zahlen ihren Ingenieuren weniger als deutsche, dennoch zählen diese Ingenieure weltweit zu den gut entlohnten Kräften. Doch Achtung: Um einen aussagefähigen Vergleich ziehen zu können, muss man immer den Einzelfall betrachten: Ein Ingenieur in Paris oder London kann zwar sehr gut verdienen, doch ein Großteil seines Gehalts wird für hohe Mieten und Lebenshaltungskosten draufgehen.

Gehälter im Keller
Ganz anders im Osten Europas: Dort sind die Gehälter im Keller. In Bulgarien etwa wird Ingenieuren im Vergleich zu Deutschland 80 Prozent weniger gezahlt, in der Slowakei 67 Prozent weniger, und auch die Löhne in Ungarn und der Tschechischen Republik liegen mit ungefähr der Hälfte der deutschen Gehälter am unteren Ende der Tabelle. Dabei profitieren die Firmen mittlerweile von der Aufbauarbeit in den Ländern und einem daraus resultierenden Qualifikationsschub.

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